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"Autor" Palettenengpass in der Wirtschaft
Nutzer: Karo
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geschrieben am: 08.01.2018    um 07:13   IP: gespeichert
[imgl]images/news-pics/529758_1515391945.jpg[/imgl] Aufgrund der erhöhten Nachfrage nach Produkten mit dem Merkmal „Made in Germany“ gerät die Wirtschaft in Bredouille, was die Beschaffung von Holzpaletten angeht. Die Verpackungsindustrie kann nicht so viele Paletten herstellen, wie auf dem Markt derzeit benötigt werden.

„Es können längst nicht alle Anfragen bedient werden“, berichtet Jan Kurth, Geschäftsführer des Bundesverbands Holzpackmittel, Paletten und Exportverpackungen.
Es kommt mittlerweile sogar häufiger vor, dass Unternehmen Aufträge ablehnen müssen, auch wenn diese von sehr großen und namenhaften Kunden stammen. Die Lieferzeit von einer Standard-Europalette liegt derzeit teilweise bei mehreren Wochen. Die gute Wirtschaftslage führt zu dieser Situation.

Die 440 heimischen Hersteller haben die Produktion bereits massiv erhöht. Im Jahr 2017 wurden mit ca. 110 Millionen Paletten, so viele gefertigt, wie noch nie zuvor. Im Vergleich zu 2016 waren es ca. 7 Millionen Paletten mehr.

Der Mehrbedarf ist hiermit allerdings noch lange nicht gedeckt. Die Chemieindustrie kündigte einen zusätzlichen Bedarf von ca. 400.000 Paletten an. Erhalten würden sie davon allerdings nur einen Teil, denn auch der Gebrauchtmarkt sei so gut wie leer gefegt.

Da bekanntlich auch der Preis steigt, wenn die Nachfrage steigt, waren die Paletten im Jahr 2017 bereits ca. 10 Prozent teurer, als im Vorjahr.

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